Aprilwetter? Wanderwetter!

Ein fast wolkenloser Himmel und viel Sonne – mehr haben wir vom momentanen Wechselbad der (Wetter-) Gefühle vergangenen Freitag zum Glück nicht mitbekommen. Und so schnürte sich das 44-Team bei schönstem Frühlingswetter die Wanderstiefel und bezwang die rund 10 km der Traumschleife „Murscher Eselche“ mit fast schlafwandlerischer Sicherheit.

Unser alljährlicher Wandertag startete diesmal im beschaulichen Hunsrücker Dörfchen Morshausen, auf Platt: „Mursche“. Das „Eselche“ beschreibt übrigens einen markanten Felssporn am Weg, dessen Form an einen Esel erinnert. Somit wäre auch der Name des historischen Zechenpfades erklärt. Der führte uns dann zunächst insgesamt 385 Höhenmeter auf Schlängelpfaden bergab hinein ins hügelig-grüne Wiesental entlang des Baybaches (der Vergleich mit dem Auenland aus Herr der Ringe ist hier durchaus angebracht). Die Halbzeit genossen wir ausgiebig und mit gekühlten Getränken sehr zünftig im sonnigen Hof des Hotel Restaurants Forellenzucht. Die beste Etappe kam natürlich zum Schluss, denn die 385 Höhenmeter der Traumschleife mussten wir schließlich auch wieder hoch. Auf dem Aussichtspunkt vor dem Stollen der Erzgrube Theresia tankten wir noch einmal Kraft und begaben uns dann hochmotiviert bergauf in Richtung „Eselche“ und der finalen Aussichtsrunde durch den Hinterwald von Morshausen. Unser Fazit: Das „Murscher Eselche“ hat mehr als nur eine Nominierung zum schönsten Wanderweg Deutschlands verdient!

Eine kulinarische Belohnung für die Strapazen des Tages konnten wir anschließend in Peifer’s Moselhotel & Restaurant ausgiebig genießen. Allen Naschkatzen sei hiermit auch das Schokotörtchen ans Herz gelegt. Stichwort: flüssiger Kern! Vielleicht ist dieser auch der Grund, warum wir dort dann doch etwas länger als geplant saßen und den Wandertag sehr lustig und schön gemeinsam ausklingen lassen konnten. 😉

Weitere Informationen zur Murscher Eselche gibt es hier.