Website-Tracking mittels Google Tag Manager

Schon seit einiger Zeit gibt es das kostenlose Tool Google Tag Manager (kurz: GTM), aktuell in der Version 2. Obwohl diese sehr hilfreiche Lösung schon länger verfügbar ist, werden wir in letzter Zeit immer häufiger gefragt, wozu man den Google Tag Manager eigentlich nutzen kann. Das nehmen wir gerne zum Anlass um ein paar Einblicke zu dem mächtigen Gratis-Tool zu geben.

Was ist der Google Tag Manager?

Um bestimmte Funktionen auf der eigenen Website zu tracken (z.B. Klicks auf bestimmte Links), ist in der Vergangenheit eine Anpassung am Quellcode notwendig gewesen. Der Tag Manager ist eine Lösung mit der man ohne Unterstützung von Programmierern das Tracking der Website verwalten kann – abseits der Website. Dies hat verschiedene Vorteile, die wir weiter unten beleuchten.

Quelle: Google Analytics YouTube Channel

Vorteile des Google Tag Manager:

  • Das Tracking ist komplett ausgelagert
  • Quellcode der Website wird schlanker
  • bessere Übersicht über bestehendes Tracking
  • Weniger fehleranfällig
  • Einfachere Tracking-Möglichkeiten
  • Das Tool ist kostenlos
  • Gute Zusammenarbeit zwischen AdWords & Analytics
  • Schnelle Veränderungen möglich
  • geringere Aufwände > mehr automatisches Tracking möglich, statt individuelle Anpassung
  • nicht nur für Google Analytics nutzbar > auch AdWords-Conversion-Tracking; CrazyEgg oder Lösungen wie Doubleclick lassen sich integrieren

Wie funktioniert das technisch?

Durch Nutzung des Google Tag Managers wird ein sogenannter Container (mehrzeiliger Code) einmalig in den Quellcode der Website integriert. Nach Integration des Codes erfolgt die komplette Steuerung über den Tag Manager und nicht mehr über die Website. Die IT wird damit nicht mehr benötigt um Änderungen am Quelltext vorzunehmen. Über sogenannte „Tags“ werden die verschiedenen Trackingwünsche über den Tag Manager in den Container „integriert“.

tag_manager

Und was kann man mit dem Tag Manager messen?

  • Einfache Integration des Standard Google-Analytics Codes
  • Messen von Klicks auf PDF-Dateien
  • Messen von Klicks auf externe Links oder E-Mail-Adressen
  • Slider-Aktivitäten
  • Nutzung von Accordion- oder Tab-Inhalten
  • Ausgefüllte Formulare
  • Maus-Bewegungen
  • Scrolltiefe
  • Und viele weitere 😉

Fazit:

Der Google Tag Manager ist eine fantastische Lösung um zusätzliche Daten über das Nutzerverhalten auf Websites zu gewinnen. Je konkreter die Ziele der eigenen Website gefasst sind, umso sinnvoller ist die Nutzung des Tag Managers, da sich aus den gewonnenen Daten weitere Ziele ableiten lassen. Für sehr große Websites empfiehlt sich vorab die Erstellung eines Tracking-Konzeptes.

Fragen zum Google Tag Manager? Wir beraten gerne und helfen eine sinnvolle Lösung zu implementieren.

Bildquelle: shutterstock, robuart